Sicherheit
Wie Curaki mit Gesundheitsdaten umgeht
Gesundheitsdaten sind besonders geschützte Daten (Art. 9 DSGVO). Diese Seite beschreibt die technische Architektur — verständlich, nicht als juristische Beratung.
Zugriffsschutz
Jede Anmeldung läuft über Clerk (kurzlebige, kryptografisch geprüfte Sitzungs-Tokens). Jede Praxis (Organisation) sieht ausschließlich ihre eigenen Daten — die Datenbankabfragen sind strikt nach Organisation getrennt.
Keine Klarnamen
Curaki erfasst keine Patientennamen — nur eine interne Kennung, die die Praxis selbst vergibt.
Aufbewahrung & Löschung
Audioaufnahmen werden nach einer konfigurierbaren Frist (Standard: 30 Tage) automatisch gelöscht — die daraus erstellte Dokumentation bleibt als medizinische Aufzeichnung eigenständig bestehen, bis die Praxis sie aktiv löscht. Praxen können ihre Daten jederzeit exportieren oder vollständig löschen lassen.
Aufnahme oder Diktat
Eine Live-Aufnahme des Gesprächs erfordert die ausdrückliche Einwilligung der Patientin/des Patienten. Liegt diese nicht vor, steht ein Diktat-Modus zur Verfügung, bei dem ausschließlich die Ärztin/der Arzt spricht — es entsteht keine Patientenaufnahme.
KI-Anbieter
Spracherkennung und Dokumentationserstellung laufen über austauschbare Anbieter (u. a. OpenAI, Deepgram, Mistral, Microsoft Azure AI Foundry) — kein Anbieter ist fest verdrahtet, ein Wechsel ist eine Konfigurationsänderung.
Uploads & Fehlerbehandlung
Hochgeladene Audiodateien werden anhand ihres tatsächlichen Dateiinhalts geprüft, nicht nur anhand der angegebenen Dateiendung. Fehlermeldungen enthalten nie technische Details wie Dateipfade oder Datenbankfehler.
